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cstoff28

TomTom Work

Frage

Hallo habe mal eine frage zu dem TomTom Work dienst bzw. der daten die aufgezeichnet werden.

Ich fahre einen vw crafter 3,49t also ohne tachograph, wir haben nun tomtom work dienst mit tracking in den fahrzeugen, und machen auch unsere arbeitszeit erfassung darüber.

nun zu meiner frage hat die polizei bzw bag das recht zugriff auf diese daten zu nehmen, zwecks einhaltung der fahrpersonalvorschriften (lenk und ruhe zeiten ).

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6 Antworten hierzu

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hat die polizei bzw bag das recht zugriff auf diese daten zu nehmen, zwecks einhaltung der fahrpersonalvorschriften (lenk und ruhe zeiten ).

Nein! Und unabhängig davon wäre das Gesetz dann ja auch so, dass für alle Fahrzeuge einschließlich der < 3,5 Tonner der digitale Tacho Pflicht wäre - ist es aber eben nicht.

Oskar

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Der Meinung bin ich auch. Aber ein kolege von

Mir meinte das dass wohl gleich zu stellen ist

Mit einem Tachograph. Bzw wenn er einen Unfall baut

Kommt die Polizei und schaut sich die Daten an.

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Bzw wenn er einen Unfall baut Kommt die Polizei und schaut sich die Daten an.

Glaub ich nicht! Da's nicht zur gesetzlich vorgeschriebenen Ausstattung zählt kann man die Daten als Fahrer sehr wohl mit in's Spiel bringen wenn man sich eine Entlastung von der Aufzeichnung erwartet, aber die Polizei kann sicherlich nicht die Herausgabe des Gerätes bzw. der gespeicherten Daten verlangen um ihn der Schuld zu überführen.

Oskar

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Hallo Leute,
ist zwar schon ein altes Thema, habs aber heute erst gelesen.

Mal abgesehen davon ob die Polizei bzw. die BAG das Recht hat diese Daten einzusehen oder nicht (weiß ich leider auch nicht),

mußt du als Transporterfahrer (auch unterhalb 3,5 t) in gewerblicher Nutzung trotzdem einen lückenlosen Fahrtennachweis führen.

Das beinhaltet die letzten 28 Kalendertage die du bei Kontrolle vorzeigen mußt.

Dafür gibt es Formblätter die handschriftlich auszufüllen sind bzw für Tage an denen du nicht fährst oder andere Tätigkeiten ausführst, muß dir dein Arbeitgeber einen sogenannten Urlaubsschein mitgeben.
So heißt das Teil natürlich nicht aber wie es genau heißt müßte ich erst nachsehen.

Auch könnte ich bei Bedarf mal so ein Formbltt mal einstellen.

Ich gehe mal davon aus, daß du das alles sowieso weißt dann vergiß meinen Beitrag einfach.

Leider habe ich oft bemerkt, das viele Transporterfahrer meinen Fahrtennachweise ist nur was für LKW. Leider ist es nicht so und mir paßt es auch nicht, da ich selbst täglich Transporter fahre.
Meistens falle ich aber in die Handwerkerregelung, d.h. im Umkreis von 50 km um deine Fa. brauchst du für handwerklich Zwecke keinen Fahrtennachweis.

So nun erstmal genug der Klugscheißerei
und MfG Dario
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Ach, auch erst gerade gelesen!
Dabei bin ich in diese Thema ein Experte... (u.a. FPers, VO (EG) [i]561/2006 oder auf Volksdeutsch Lenkzeitenregelung) [/i](PUUUHHH Eigenlob stinkt, ich weiss...) :blush:
(àt)TOMTOMWORK, Danke fürs hochziehen! :smile:

Bevor ich zu Hauptthema komme, kurz zu ein Zitat von TOMTOMWORK:
[quote]...mußt du als Transporterfahrer (auch unterhalb 3,5 t) in gewerblicher Nutzung trotzdem einen lückenlosen Fahrtennachweis führen.

Das beinhaltet die letzten 28 Kalendertage die du bei Kontrolle vorzeigen mußt. [/quote]
Richtig, auch unter 3,5 to., aber gemäß FPersV auch erst ab 2,8 zGG...
Deswegen fahren viele Kurierdienste vorzugsweise völlig überladene 2,8-Tonner, anstatt sie eine größere Kiste nehmen würden, nur damit die Fahrer besser versteckt getrieben werden können...
Es gibt aber noch eine andere Rechtslage, die ArbZG!*


Die BAG und Gewerbeaufsicht kann und darf tatsächlich in Rahmen einer Kontrolle und z.B. wegen lückenhafte, fehlerhafte oder gar völlig unglaubwürdige Tätigkeitsnachweis aufkommende Lenkzeitverstoß-Verdacht die Fahrerhaus durchsuchen (trotz allem, daß wir Fernfahrer hier unsere Privatsphäre haben, bleibt die GANZE Hütte ein Arbeitsplatz!) und z.B. alle Lieferscheine, eigene (z.B. für Spesenabrechnung angelegte) Fahrtenbuch, Navi, Kassenbelege (Tanke, Shopping, Rastplatz etc...) etc... zu sichten und bei Bedarf auch zu Beschlagnahmen!! (bzw. bei Navi paar Bilder machen und es weiter dem Fahrer überlassen)
Dazu gehören auch die Daten, die auf der Telematik-System drauf sind!
Da die BAG wohl kaum alle Telematik-System kennen bzw. die technische Mittel haben, es elektronisch zu sichern, werden alle als Beweis gefundene und taugliche Angaben (z.B. letzte Ziele, abgearbeitete Aufträge, ausstehende Aufträge etc...) mit der Digitalfoto gesichert!
Deswegen haben die meisten Telematik-Anbieter ihre System heutzutage schon so weit programiert, daß (seitens Dispo, Fuhrparkleiter, Chef...) voreinstellbar nur minimale oder gar kein Historie mehr hinterlegt wird, weder Aufträge, letzte Ziele, ältere Nachrichten oder gar letzte Anrufe!

Die ganze Kontroll-Gezetere gilt AUCH für Fahrzeuge UNTER 2,8 to. zGG!!!
*Denn die Stichwort lautet ArbZG!!
Mit der Unterschied, daß hier seitens Fahrer [u]kein[/u] Tätigkeitsnachweis aufgezeichnet werden muss, denoch darf der Fahrer (und auch Angestellte/Arbeiter!) u.a. maximal 10 Std./Tag ARBEITEN (in 6-Monat-Schnitt max. 8 Std./Tag), also nicht nur Fahrten, sondern incl. tanken, Wagenpflege, laden, warten etc...!!! Oder max. 60 Std./Woche (bzw. je nach Branche innerhalb 6-12 Monate in Schnitt 48 Std./Woche)
etc...
Hier wird aber NUR gegen den Chef ermittelt, auf den Fahrer kommt (abgesehen von Zoff mit Chef) NICHTS zu! :smile:
Das ganze gilt übrigens für ALLE gewerbliche Fahrer! (deswegen könnte man u.a. die VO (EG) [i]561/2006 und FPersV [/i]fast ganz abschaffen, da manche Regelung sogar mehr erlauben, als man sowieso nicht darf!)

Danke fürs grottenschlechte Gramatik-lesen erdulden... :sorry: bearbeitet von Original-Bernie
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Hallo Bernie,

danke für die umfassende Aufklärung.

Leider gehen die Transporter in unserer Fa. alle bis 3,5 t Gesamtgewicht auch wenn ich selten soviel geladen hab.

Somit für uns als Fahrer- Fahrtennachweis.

Danke und MfG Dario
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