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Verkaufsstopp für Navis in der Schweiz
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Verkaufsstopp für Navis in der Schweiz

18 Januar, 2007 - 14:21 h (update)¦134 Kommentare
In der Schweiz wurde ein Verkaufsstopp über Navigationssysteme verhängt. Das ist eine direkte Konsequenz betreffend des Verbotes für Blitzer-OVIs.
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Von TheTremor
Verkaufsstopp für Navis in der SchweizSeit dem 10. Januar ist es in der Schweiz verboten, auf den Navigationsgeräten OVIs für stationäre und mobile Radarfallen sowie Rotlichtkameras zu installieren. Die Schweizer Polizei kontrolliert aktiv Automobilisten, die ein Navigationssystem, egal welcher Marke, in ihrem Auto mitführen. Bei Übertretung des Gesetzes können die Geräte eingezogen und vernichtet werden und dem Automobilisten drohen Busse und Haft. Neben dem Installieren von Blitzer-OVIs ist auch die Herstellung, der Import, Vertrieb und Verkauf der Geräte vorübergehend verboten worden. Das wurde so vom Bundesamt für Strassen, ASTRA, kommuniziert.

Kontakt
Diese Anweisungen haben im In- und Ausland zu grossen Diskussionen und Fragen geführt. Besitzer von Navis wollten genau wissen, welche Geräte verboten sind und in welcher Situation das Gesetz angewendet wird. Kurz gesagt betrifft es alle Systeme, auf denen Blitzer-OVIs installiert werden können. Nachdem wir direkt mit dem obersten Chef des ASTRA, Bundesrat Moritz Leuenberger, Kontakt aufgenommen haben, hat das ASTRA ein vierseitiges Dokument mit den meistgestellten Fragen veröffentlicht und versucht, diese zu beantworten.

Zudem wurde der Handel angewiesen, den Verkauf von Navigationssystemen vorübergehend einzustellen. Im Moment wird abgeklärt, ob das neue Gesetz rechtskräftig ist. Verkäufer von
Navigationsgeräten erhielten eine Liste mit Geräten, deren Verkauf momentan nicht erlaubt ist, darunter sind die Hersteller TomTom, Garmin, Mio, Navman, Medion, Route66, Packard Bell, Sony und ViaMichelin.

Vorsicht
Feriengästen und Durchreisenden wird empfohlen, vorsichtig zu sein. Die Benutzung von Navis ist nicht generell verboten, allerdings dürfen sich keine Blitzer-OVIs auf dem Gerät befinden. Das gilt auch für Radarwarngeräte, die dürfen aber in der Schweiz nicht aktiv sein.

Die Schweizer Regierung weitet die Massnahmen gegen Warnungen von Geschwindigkeitskontrollen auch noch weiter aus. Das Verbreiten von Radarwarnungen über Internet, Radio und SMS-Dienste wird in Kürze unter die Lupe genommen und wahrscheinlich mit der nächsten Gesetzesrevision verboten.

Update:
TomTom hat soeben ein offizielles Statement über das Blitzer-OVI-Verbot in der Schweiz veröffentlicht:

'Wir sind uns bewusst, dass das Bundesamt für Strassen, ASTRA, einen Bericht über GPS-Navigationssysteme und Blitzer-OVIs veröffentlicht hat. TomTom entwickelt Produkte und Dienste, die als wichtigste Priorität eine einfache Benutzung und die Sicherheit im Strassenverkehr haben. Wir sind der Meinung, dass unsere Blitzer-Warner die Sicherheit auf den Schweizer Strassen erhöhen. Wir glauben auch, dass die Benutzung und der Verkauf unserer OVIs völlig legal sind. In der Folge arbeiten wir mit dem ASTRA zusammen, um ihren Standpunkt der momentanen gesetzlichen Situation zu verstehen.'

» Update ¦ 19 Januar, 2007 - 18:06 h:
TomTom hat soeben ein offizielles Statement über das Blitzer-OVI-Verbot in der Schweiz veröffentlicht
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Kommentare zu diesem Artikel:
Verfasst am: Januar 18, 2007 - 22:06 Uhr
Von: Oskar
Oskar
Kennt ihr noch die Asterix-Hefte? Da hiess es immer: "Die spinnen, die Römer." Vielleicht sind es ja doch ein paar Völker mehr.

Gruss Oskar
Verfasst am: Januar 18, 2007 - 22:35 Uhr
Von: Oskar
Von wegen Blitzer-OVIs, dass ich nicht lache. Schlau wie die Schweizer sind wollen die nur nicht, dass man ihre privaten Bunker und die vielen Hausattrappen findet.

crazy.gif
Verfasst am: Januar 18, 2007 - 22:48 Uhr
Von: Totti
 Totti
Verkaufsstopp für Navis - Schildbürger waren Akademiker dagegen!

MfG Totti
Verfasst am: Januar 18, 2007 - 22:49 Uhr
Von: marlan99
wie sagt man so schön: es wird heisser gekocht als gegessen....

sobald dem ersten Juristen ein solches Gerät eingezogen wird (falls dies überhaupt mal geschehen sollte) wird es vor Bundesgericht gehen und dann sieht man wie lächerlich das schreiben der ASTRA ist!

Dann warne ich mich eben vor tieffliegenden Vögel und freilaufenden Bullen anstatt vor Radargeräten.
Verfasst am: Januar 18, 2007 - 23:07 Uhr
Von: TheTremor
 TheTremor
ZITAT( Totti @ 18-01-2007, 22:48) «

Verkaufsstopp für Navis


Ach, das wird schon wieder
Verfasst am: Januar 18, 2007 - 23:42 Uhr
Von: Rainer
Rainer
ZITAT( Totti @ 18-01-2007, 22:48) «

Verkaufsstopp für Navis - Schildbürger waren Akademiker dagegen!

MfG Totti


So ähnlich hat es auch mein Baseler Kunde formuliert!

Er hat mich heute angerufen und gesagt, dass er von seiner "Mercedes-Garage", so heißen wohl die Dealer in der Schweiz, eine CD/DVD nackt bekommen kann. Da sind null OVIs/POIs ´drauf.

Das Angebot will er nicht nutzen, er wartet ab, bis sein Fahrzeug konfisziert wird.
Verfasst am: Januar 19, 2007 - 01:30 Uhr
Von: CosyOne
spectro
Wenn die Schweiz damit anfängt ist Deutschland als nächste dabei passt mal auf!
Verfasst am: Januar 19, 2007 - 02:37 Uhr
Von: Swisstom
Swisstom
Absolut daneben diese Verortnung! Ich denke die wollen nur nicht Ihre gute Einnahmequelle verlieren..

Macht wenig Sinn solch ein Verbot. Nicht durchdacht....mal sehen wie lange es geht bis da was unternommen wird.
Verfasst am: Januar 19, 2007 - 10:30 Uhr
Von: diddl14
diddl14
Bis jetzt ist das ganze nur ein Sturm im Wasserglas...

Die Navi's stehen nach wie vor in den Regalen, und ich habe noch von keinem Fall gehört, dass ein Navi konvisziert wurde. Auch in der Schweizer Tagespresse wird diesbezüglich noch kein Wort geschrieben!

Hat ein Schweizer bereits ein negatives Erlebnis gemacht, oder gesehen, dass die Navi's vom Ladentisch geräumt wurden?

Ich bin nachwievor überzeugt, dass das ASTRA ihre Verordnnung nicht durchsetzen kann, und dass sich dieser Sturm bald wieder legen wird.
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